SEEUM

Der Gemeinderat von Bodman-Ludwigshafen hat sich für den Namen Seeum für die neue Ortsmitte Bodman entschieden. Der Namen soll alle Nutzungen des Gebäudes ermöglichen.

Das monatelange Suchen nach einem Namen für die neue Ortsmitte Bodman, in das auch die Bürgerschaft eingebunden war, hat nun ein Ende gefunden. Der Gemeinderat entschied sich mit überwältigender Mehrheit für Seeum und damit für den Vorschlag der Weber-Agentur aus Bodman. Andere Vorschläge kamen nicht zum Zuge. Mit Seeum ist der Bezug zum See klargestellt. Man könne sich unter diesem Namen auch alle Nutzungen, wie die Veranstaltungshalle, das Restaurant Kern's, die Touristinformation, das Bürgerbüro und auch später das Museum vorstellen, hieß es. Als Logo soll der Name entweder um die drei Lindenblätter aus dem Gemeindewappen oder die drei Möwen aus dem Gemeindelogo ergänzt werden. Hierüber wird in der nächsten Sitzung entschieden.


Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), Gemeinderat Bernd Weber, hatte einen Namen mit unterschiedlichen Visualisierungen entwickelt. Das Museum, lateinisch „Haus der Musen“ – Seeum demzufolge das Haus des Sees. Genau das werde in der Gemeinde gebaut: selbst wenn es ausschließlich bei den Nutzungen Gastronomie, Veranstaltung, Touristinformation und Bürgerbüro bleibt, so Weber in seinem Vortrag. „Seeum spricht sich gut und flüssig, klingt groß, weit und anspruchsvoll, offen, ist gemütlich, duftet etwas nach Wasser, ist warm und dabei noch sehr international. Seeum prägt sich gut aus“, fuhr Weber bei der Vorstellung des Namens fort. Seeum verzicht bewusst auf den Zusatz Boden-, denn es gebe nur einen See. Der in Seeum enthaltene Bezug auf Wasser – dem Alleinstellungsmerkmal schlechthin – stehe nahezu schmucklos im Vordergrund, bewahre den Namen vor Beliebigkeit.

So sei Seeum also nicht nur eine Standortbezeichnung, sondern auch ein Qualitätsmerkmal, eine Idee, die schon jetzt eine Geschichte habe, über die im weiteren Marketing noch viele erzählt werden könne. Die Internet-Domain Seeum sei noch frei, mit allen bekannten Domain-Endungen. Die Vorstellung Webers überzeugte auch diejenigen, die bisher auf Seeum etwas zurückhaltend reagiert hatten. Auch Bürgermeister Matthias Weckbach entpuppte sich als Seeum-Fan. So zeichnete sich bei der anschließenden Diskussion ein klare Mehrheit ab, was die Abstimmung bestätigte.


Quelle: www.suedkurier.de